Großer Anleger für große Fähren
Die Ausgangssituation
In Kiel wurden die Fähranlagen für neue Großfähren erweitert. Ungewöhnlich war die Konstruktionsbreite von 29 Metern. Im praktischen Betrieb wird damit der Entlade- und Beladevorgang gleichzeitig auf 6 und mehr Spuren für PKW und beladene LKW abgewickelt. Der Stahlbau wurde von einer Kieler Großwerft erstellt. Für die Antriebshydraulik erhielt Lippold den Auftrag.
Die Aufgabenstellung
Die Brücke sollte mit einer Antriebshydraulik ausgerüstet werden, mit der 500 t Hubkraft erzeugt werden können. Der Lieferumfang beinhaltete die Brückenzylinder, den Bediencontainer mit elektronischer Steuerung, die Verrohrung mit Edelstahl-Leitungen in endlos geschweißter Ausführung und zusätzliche Arbeiten.
Die Besonderheiten
Bei der mit 29 Metern überbreiten Brücke mussten die Zylinder absolut synchron gesteuert werden.
Zum Auftrag gehörten hydraulikfremde Gewerke wie Beleuchtung, Schranken, Ampelanlage.



