16.02.2019
Kopf

Brisante Fracht bewegen

Die Ausgangssituation

Die Energiewerke Nord (EWN) werden im Rahmen eines deutsch-russischen Projektes vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) mit der Entsorgung von rund 200 Kernreaktoren aus atomgetriebenen U-Booten der russischen Nordmeer- und Pazifikflotte beauftragt. Doch der Transport der gewaltigen und hochsensiblen atomaren Komponenten ist eine besondere ingenieurstechnische Herausforderung. Zudem drängt die Zeit, um drohende Umweltschäden zu vermeiden.

Die Aufgabenstellung

Die EWN wenden sich an Lippold. Über 200 vom Kernbrennstoff befreite und versiegelte Reaktorsektionen aus der Bucht von Murmansk und Wladiwostock sollen in ein sicheres Zwischenlager verbracht werden, wo sie 90 Jahre abklingen. Dabei sind Gewichte bis zu 1.600 Tonnen unter teilweise extremen klimatischen Bedingungen wie ein rohes Ei zu bewegen.

 

 

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