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Hydraulikanlage

LIPPOLD GROUP

Hydraulikanlage

Kom­ple­xe Hydrau­lik­an­la­gen kom­men in zahl­rei­chen Betrie­ben und nütz­li­chen mecha­ni­schen Sys­te­men zum Einsatz.

Die Fer­ti­gung, Instand­set­zung aber auch die fach­ge­rech­te lau­fen­de War­tung bedür­fen Erfah­rung und Expertise.

Wir bei Lip­pold sind seit über 80 Jah­ren gefrag­te Spe­zia­lis­ten für kom­ple­xe hydrau­li­sche Anlagen.

LEISTUNG

Was leistet eine hydraulische Anlage?

Hydrau­lik­an­la­gen wer­den über­all dort ein­ge­setzt, wo (auf engen Raum) hohe Kräf­te ein­ge­setzt wer­den müs­sen, um eine mecha­ni­sche Leis­tung oder einen gewünsch­ten Arbeits­schritt zu erbrin­gen. Die Hydrau­lik ermög­licht es, durch den Ein­satz einer gewis­sen, gerin­ge­ren mecha­ni­schen Kraft und der Druck­über­tra­gung über eine Hydrau­lik­flüs­sig­keit, eine Ver­viel­fa­chung der Kraft bewirkt werden.

Eine Hydrau­lik­an­la­ge ist also als ein effi­zi­en­tes Sys­tem, um enorm hohe mecha­ni­sche Kräf­te zu erzeu­gen, ohne die­se Kraft zu Beginn auf­brin­gen zu müssen.

EINSATZBEREICHE

Wo werden Hydraulikanlagen eingesetzt?

Hydrau­lik­an­la­gen wer­den in viel­fäl­ti­ger Form der pro­du­zie­ren­den Indus­trie, der Luft- und See­fahrt, Hebe- und För­der­tech­nik und zahl­rei­chen ande­ren Anwen­dungs­be­rei­chen ein­ge­setzt. Eine abschlie­ßen­de Auf­zäh­lung ist kaum mög­lich, denn der Ein­satz von Hydrau­lik ist im All­tag und in der Wirt­schaft allgegenwärtig.

Lip­pold ist als erfah­re­ner Hydrau­lik-Spe­zia­list und Son­der­ma­schi­nen­bau­er an unter­schied­li­chen Hydrau­lik-Pro­jek­ten für regio­na­le und inter­na­tio­na­le Kun­den betei­ligt. Unse­re Pro­jek­te gewäh­ren einen Über­blick dar­über, wo und in wel­cher Viel­falt hydrau­li­sche Sys­te­me in der Pra­xis zum Ein­satz kommen.

Luftfahrt

  • Steue­rungs­sys­te­me von Flug­zeu­gen: Über einen hydrau­li­schen Ver­stär­ker kön­nen mit mini­ma­len Bewe­gun­gen des Steu­er­horns Quer‑, Höhen- und Sei­ten­ru­der bewegt werden.
  • Fahr­werk: Öff­nung der Fahr­lu­ke und die Steue­rung des Fahr­werks wer­den über Hydrau­lik gesteuert.

Energiesektor – On- und Offshore

  • Roto­ren­steue­rung von Wind­kraft­an­la­gen: Die Roto­ren müs­sen an die Wind­rich­tung ange­passt wer­den. Die­ser Steue­rungs­me­cha­nis­mus läuft über eine hydrau­li­sche Lenkung.
  • För­der­tech­nik auf Ölplatt­for­men: Die För­de­rung auf hoher See erfolgt über hydrau­lisch-ange­trie­be­ne Hubtechnologien.

Automobilindustrie

  • Fer­ti­gung von Auto­tei­len: Werk­zeug­hy­drau­lik in Fer­ti­gungs­stra­ßen der Auto­mo­bil­in­dus­trie müs­sen eine hohe Ver­füg­bar­keit aufweisen.
  • Antriebs- und Steue­rungs­tech­nik in Fahr­zeu­gen: Sowohl PKWs als auch KFZ ver­fü­gen im Antrieb und in der Steue­rung über hydrau­li­sche Systeme.

Werfts- und Schiffstechnik

  • Steue­rungs- und Antriebs­tech­nik in Hoch­see­schif­fen: Schwe­re Schif­fe ver­lan­gen ein hohes Maß an Ener­gie, um gesteu­ert und ange­trie­ben wer­den zu kön­nen. Dabei kom­men hydrau­li­sche Maschi­nen zum Einsatz.
  • Hub­tech­no­lo­gie in Krä­nen: Schwe­re Las­ten in Häfen müs­sen in Sekun­den­schnel­le von A nach B bewegt wer­den. Die Hub­tech­no­lo­gie in Hafen- und Werfts­krä­nen basiert auch auf hydrau­li­schen Sys­te­men.

Stahlwasserbau

  • Fähr­an­le­ger: Die Hydrau­lik­zy­lin­der in Fähr­an­le­gern unter­lie­gen einer hohen Belas­tung und bedür­fen des­halb regel­mä­ßi­ger Wartung.
  • Roll-On/Roll-Off-Brü­cke: Hydrau­li­sche Brückentechnologie

FUNKTIONSWEISE

Wie funktioniert die Anlage?

Um den Auf­bau und die Funk­ti­on einer Hydrau­lik­an­la­ge zu ver­ste­hen, ist es not­wen­dig, zunächst die Grund­la­gen der Hydrau­lik zu ver­ste­hen. In einem bei­spiel­haf­ten theo­re­ti­schen hydrau­li­schen Sys­tem wird über eine Pum­pe ein Kol­ben ange­scho­ben, der in einer Ver­roh­rung ver­baut ist. Der Kol­ben ver­drängt in den Roh­ren eine Hydrau­lik­flüs­sig­keit und erzeugt so einen Druck.

Wird die Flüs­sig­keit nun in einen Behäl­ter ver­drängt, der eine grö­ße­re Flä­che hat, als der Kol­ben der Pum­pe, so kann die ein­ge­setz­te Kraft über die grö­ße­re Flä­che eine grö­ße­re Wir­kung ent­fal­ten und sich ver­viel­fa­chen. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass der Weg des ers­ten Kol­bens im sel­ben Ver­hält­nis zur Flä­che steht, wie die ver­grö­ßer­te Flä­che zum Weg des zwei­ten Kolbens.

Die­se Dar­stel­lung erklärt ein simp­les, hydrau­li­sches Prin­zip, das in der Pra­xis aber den­noch häu­fig Anwen­dung fin­det, z.B. bei einem Wagen­he­ber. Mehr zu den mathe­ma­ti­schen Grund­la­gen erfah­ren Sie hier (Pas­cal­sches Gesetz).

AUFBAU

Die Komponenten in komplexen hydraulischen Anlagen

Kom­ple­xe hydrau­li­sche Anla­gen erfor­dern ein Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Kom­po­nen­ten, die alle­samt pass­ge­nau auf die Nenn­leis­tung der Anla­ge aus­ge­wählt und ent­spre­chend kon­fi­gu­riert wer­den müs­sen. Ein Grund­ver­ständ­nis ist für jeden Anwen­der von Hydrau­lik­an­la­gen notwendig.

Hydrau­lik­ag­gre­gat: Das Hydrau­lik­ag­gre­gat ist der Ener­gie­er­zeu­ger und die Antriebs­ein­heit im Hydrau­lik­sys­tem. Über einen Elek­tro- oder Ver­bren­nungs­mo­tor wird mecha­ni­sche Ener­gie erzeugt, die in hydrau­li­sche Ener­gie umge­wan­delt wird und somit die Hydrau­lik­an­la­ge antreibt.

Hydrau­lik­pum­pe: Die hydrau­li­sche Pum­pe saugt die hydrau­li­sche Flüs­sig­keit an und erzeugt den Druck auf der Hydrau­lik­flüs­sig­keit und den ste­ti­gen Volu­men­strom, der sich über die Ver­roh­rung im gesam­ten Hydrau­lik­sys­tem verteilt.

Hydrau­lik­mo­tor: Es gibt unter­schied­li­che Moto­ren­ty­pen. Ihre Auf­ga­be im hydrau­li­schen Sys­tem ist es, die hydrau­li­sche Ener­gie in mecha­ni­sche Ener­gie umzu­wan­deln. Der Motor erzeugt also die Poten­zie­rung der Ener­gie. Ein typi­scher Motor ist der Hydrau­lik­zy­lin­der, ein linea­rer Motor.

Hydrau­lik­ver­roh­rung & Schläu­che: Die Ver­roh­rung des Sys­tems ver­bin­det alle Kom­po­nen­ten mit­ein­an­der und lei­tet die Hydrau­lik­flüs­sig­keit zu den not­wen­di­gen Standpunkten.

Ven­ti­le und Steue­rungs­ein­heit: Unter­schied­li­che Ven­ti­le regu­lie­ren und steu­ern den Volu­men­strom der Hydrau­lik­flüs­sig­keit. Je nach Aus­rich­tung des Sys­tems, sind Druckregel‑, Strom- und Rück­schlag­ven­ti­le im Einsatz.

Mano­me­ter: Beim Druck­m­a­no­me­ter han­delt es sich um ein Prüf- bzw. Mess­ge­rät, das bei hydrau­li­schen und pneu­ma­ti­schen Sys­te­men zum Ein­satz kommt. Heut­zu­ta­ge wer­den digi­ta­le Mano­me­ter genutzt, wel­che fest am Hydrau­lik­sys­tem ver­baut werden.

PRAXIS-TIPPS

Drei Tipps für die Inbetriebnahme

Bereits wenn die Hydrau­lik­an­la­ge in Betrieb genom­men wer­den soll, ent­ste­hen Feh­ler, die zu einem unnö­tig frü­hen Ver­schleiß oder sogar einem Aus­fall füh­ren kön­nen. Ein tief­grün­di­ges Ver­ständ­nis der Tech­nik der Hydrau­lik­an­la­ge sowie prak­ti­sche Erfah­rung ist not­wen­dig, um alle rele­van­ten Details zu beachten.

TIPP 1

Die Drehrichtung des Motors prüfen

Ein häu­fi­ger Feh­ler, der einen sofor­ti­gen Scha­den der Hydrau­lik­pum­pe nach sich zie­hen kann, ist die Inbe­trieb­nah­me der Anla­ge bei fal­scher Dreh­rich­tung des Motors. Schal­ten Sie zunächst den Motor des Aggre­gats in den Tipp­be­trieb und prü­fen Sie die Dreh­rich­tung des Motors über die Anzeigen.

TIPP 2

Druck der Anlage graduell aufbauen

Wenn Sie Ihre Anla­ge direkt mit vol­ler Kraft star­ten, kann Ihre Anla­ge einen Scha­den neh­men. Sie soll­ten jeg­li­che Hydrau­lik-Maschi­nen erst nach einer Ein­lauf­pha­se in Betrieb neh­men, um sicher­zu­stel­len, dass etwa kei­ne Luft im Hydrau­lik­sys­tem befin­det, die Hydrau­lik­flüs­sig­keit bereits den gefor­der­ten Rein­heits­grad auf­weist und alle Kom­po­nen­ten ein­ge­lau­fen sind.

TIPP 3

Neutralumlauf zur Spülung der Anlage

Zudem soll­te im Anschluss eine Prü­fung der Fil­ter erfol­gen. Ein Durch­lauf im druck­lo­sen Betrieb ermög­licht Ihnen, die Ölres­te und Par­ti­kel aus der Fer­ti­gung zu reinigen.

PROBLEME & LÖSUNGEN

Typische Probleme & Störungsfälle

Als Spe­zia­lis­ten für Hydrau­lik und Maschi­nen­bau unter­stüt­zen wir unse­re Kun­den auch kurz­fris­tig bei Aus­fäl­len von Anla­gen. Oft stel­len wir fest, dass der Anla­gen­aus­fall bei kor­rek­ter Kon­fi­gu­ra­ti­on und War­tung ver­meid­bar gewe­sen wäre. Aber eben­so oft wird eine fal­sche Ursa­che iden­ti­fi­ziert. Die drei nach­fol­gen­den Bei­spie­le sol­len das verdeutlichen.

Problem: Wasser und Verunreinigungen durch Partikel

Was­ser in der Hydrau­lik­flüs­sig­keit kann Schä­den nach sich zie­hen, da die Schmier­fä­hig­keit der ver­wen­de­ten Flüs­sig­kei­ten nach­lässt, Ero­sio­nen an Metall­ober­flä­chen ent­ste­hen oder das Öl vor­zei­tig altern lässt.

LÖSUNG:

Regel­mä­ßi­ge War­tungs­in­ter­val­le beu­gen die­ser Ent­wick­lung vor. Dabei ist wich­tig, dass erfah­re­ne Spe­zia­lis­ten die Anla­ge fach­ge­mäß her­un­ter­fah­ren, spü­len und anschlie­ßend kor­rekt wie­der in Betrieb nehmen.

Problem: Hohe Flüssigkeitstemperatur

Alles, was dazu führt, dass die Fähig­keit zur Wär­me­ab­lei­tung des Sys­tems ver­rin­gert wird oder aber selbst über­mä­ßig Wär­me erzeugt, kann für eine hohe Flüs­sig­keits­tem­pe­ra­tur ursäch­lich sein.

LÖSUNG:

Oft ver­birgt sich eine hohe Arbeits­be­las­tung, ein Ver­schleiß inne­rer Kom­po­nen­ten inklu­si­ve Lecka­ge oder eine hohe Ein­schalt­dau­er dahinter.

Dem­entspre­chend umfang­reich muss die Unter­su­chung aus­fal­len, um eine mög­li­che Feh­ler­quel­le ein­deu­tig iden­ti­fi­zie­ren zu können.

Problem: Langsamer Betrieb

Die Anla­ge läuft lang­sa­mer, was sich auf den Betrieb auswirkt.

LÖSUNG:

Der Ver­lust von Durch­lauf­ge­schwin­dig­keit deu­tet auf einen Druck­ver­lust hin, der wie­der­um wahr­schein­lich mit einer Lecka­ge zusam­men­hängt. Das Leck kann extern sein, womit es rela­tiv ein­fach zu fin­den wäre. Inter­ne Lecks, die sich an Kom­po­nen­ten, wie Pum­pen, Ven­ti­len oder Moto­ren befin­den, bedür­fen Erfah­rung und Exper­ti­se, um loka­li­siert zu werden.

Problem: Hohe Flüssigkeitstemperatur

Alles, was dazu führt, dass die Fähig­keit zur Wär­me­ab­lei­tung des Sys­tems ver­rin­gert wird oder aber selbst über­mä­ßig Wär­me erzeugt, kann für eine hohe Flüs­sig­keits­tem­pe­ra­tur ursäch­lich sein.

LÖSUNG:

Oft ver­birgt sich eine hohe Arbeits­be­las­tung, ein Ver­schleiß inne­rer Kom­po­nen­ten inklu­si­ve Lecka­ge oder eine hohe Ein­schalt­dau­er dahinter.

Dem­entspre­chend umfang­reich muss die Unter­su­chung aus­fal­len, um eine mög­li­che Feh­ler­quel­le ein­deu­tig iden­ti­fi­zie­ren zu können.

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Wartung & Service

Ihre hydrau­li­sche Anla­ge ist aus­ge­fal­len und Ihr Unter­neh­men lei­det dadurch unter einem Betriebs­stopp? Unse­re kom­pe­ten­ten Hydrau­lik­ex­per­ten kön­nen die Ursa­che iden­ti­fi­zie­ren und den Aus­fall kurz­fris­tig behe­ben. Oft ver­ur­sacht eine feh­ler­haf­te Dia­gno­se in die­ser Pha­se unnö­ti­ge wei­te­re Kos­ten und Ausfallzeiten.

Wir behe­ben Ihre Stö­rung garan­tiert und ste­hen Ihnen 24 Stun­den zur Verfügung.

LIPPOLD GROUP

Lippold baut Sonder-Hydraulikanlagen nach Maß für maximale Effizienz

Die Lip­pold GmbH ist seit über 80 Jah­ren regio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ansprech­part­ner für kom­ple­xe Hydrau­lik­an­la­gen jeg­li­cher Bran­chen. Wir kon­zi­pie­ren, fer­ti­gen und war­ten Ihre hydrau­li­sche Anla­ge für Ihren spe­zi­fi­schen Anwen­dungs­be­reich. Dank prä­zi­ser Son­der­lö­sun­gen über­tref­fen wir in Wirt­schaft­lich­keit und Effi­zi­enz die meis­ten Standardlösungen.

Wenn Sie Inter­es­se an einer Zusam­men­ar­beit haben, neh­men Sie ger­ne Kon­takt zu uns auf.

Kom­ple­xe Hydrau­lik­an­la­gen kom­men in zahl­rei­chen Betrie­ben und nütz­li­chen mecha­ni­schen Sys­te­men zum Einsatz.

Die Fer­ti­gung, Instand­set­zung aber auch die fach­ge­rech­te lau­fen­de War­tung bedür­fen Erfah­rung und Expertise.