Hydrauliksystem

LIPPOLD GROUP

Hydrauliksystem

Für viele Unternehmen ist das Hydrauliksystem ein zentrales Element der Wertschöpfungskette. Fällt die Anlage jedoch unerwartet aus, kann es zu einem Betriebsstopp kommen, der hohe Kosten verursacht.

Als Experten für Hydrauliksysteme erleben wir immer wieder, dass aufgrund mangelnder Fachkompetenz falsche Entscheidungen getroffen werden, die den Ausfall unnötig verzögern. Wir zeigen Ihnen, wie ein hydraulisches System funktioniert und welche typischen Fehler bei der Inbetriebnahme und Wartung vermieden werden sollen.

FUNKTIONEN DER KOMPONENTEN

Wie funktioniert ein Hydrauliksystem?

Der Zweck eines Hydrauliksystems liegt in der Erzeugung einer höheren mechanischen Energie durch den Einsatz einer geringeren Energie. Die eingesetzte Energie wird durch einen Energieerzeuger in das Hydrauliksystem eingebracht.

Durch die Übertragung der Energie auf eine Flüssigkeit, das hydraulische Leitmedium, wie Hydrauliköl oder Gemische, wird ein Druck erzeugt, der die eingesetzte Energie vervielfältigt. Die eingesetzte Energie kann über das Hydrauliksystem also um ein Vielfaches verstärkt werden, sodass beispielsweise große Lasten bewegt werden können, obwohl eingangs nur eine geringe Energie eingesetzt wurde.

Jede Komponente im Hydrauliksystem übernimmt dafür notwendige Aufgaben.

Hydraulikflüssigkeit: Das Leitmedium, das für die Übertragung, Steigerung und somit auch Erzeugung von Energien notwendig ist, ist die Hydraulikflüssigkeit. Sie durchströmt das hydraulische System und seine Komponenten. Häufig handelt es sich um Öl, manchmal auch ein Gemisch oder eine andere Flüssigkeit.

Tank: Jedes hydraulische System verfügt über einen Tank, der die Hydraulikflüssigkeit speichert.

Hydraulikrohre: Die Verrohrung des Systems verbindet alle Komponenten miteinander und leitet die Hydraulikflüssigkeit zu den notwendigen Standpunkten.

Hydraulikpumpe: Die hydraulische Pumpe saugt die hydraulische Flüssigkeit an und erzeugt den Druck auf der Hydraulikflüssigkeit und den stetigen Volumenstrom, der sich über die Verrohrung im gesamten Hydrauliksystem verteilt.

Hydraulikmotor: Es gibt unterschiedliche Motorentypen. Ihre Aufgabe im hydraulischen System ist es, die hydraulische Energie in mechanische Energie umzuwandeln. Der Motor erzeugt also die Potenzierung der Energie. Ein typischer Motor ist der Hydraulikzylinder, ein linearer Motor.

Ventile und Steuerungseinheit:
Unterschiedliche Ventile regulieren und steuern den Volumenstrom der Hydraulikflüssigkeit. Je nach Ausrichtung des Systems, sind Druckregel-, Strom- und Rückschlagventile im Einsatz.

Filter: Während des Betriebs sorgen Abreibungen von Komponenten, Farbpartikel oder Gummiteile von Schläuchen für Verunreinigungen der Hydraulikflüssigkeit. Ein Filter sorgt dafür, dass selbst kleinste Partikel aus der Flüssigkeit herausgefiltert werden.

Weitere Komponenten, je nach Bedarf:
Die oben beschriebenen Komponenten werden, je nach Art und Zweck des Systems, um weitere Elemente ergänzt.

PROJEKTE

Sondermaschinen aus dem Hause Lippold

Das Team der Lippold Group entwickelt, fertigt und betreut regelmäßig spezielle Lösungen für internationale Konzerne sowie regionale, kleine und mittelständische Unternehmen.

PROBLEME BEHEBEN, WO SIE ENTSTEHEN

Leidet Ihr Hydrauliksystem unter einer Betriebsstörung?

Sorgt der Ausfall Ihres Hydrauliksystems für einen Betriebstopp, können die durch den Ausfall verursachten Kosten schnell in die Höhe schießen. Als Spezialisten für Hydraulikmaschinen sind wir für unsere Kunden Ansprechpartner bei Betriebsausfällen. Besonders häufig erleben wir, dass typische Störungen – trotz vorhandener Möglichkeiten zur Früherkennung – nicht erkannt oder, noch schlimmer, falsch eingeordnet wurden.

Folgende Beispiele sollen die Problematik verdeutlichen:

Verschleiß wird nicht rechtzeitig erkannt

Auch wenn im Unternehmen Kompetenzen vorhanden sind, um Hydrauliksysteme zu überwachen, stellen wir immer wieder fest, dass ein Verschleiß der Anlage verkannt wurde.

Wird beispielsweise ein sinkender Ölspiegel festgestellt oder schwankt die Fluidtemperatur, so kann von einem Verschleiß ausgegangen werden, der bei Missachtung zu einem Ausfall führen kann. Eine regelmäßige, fachmännische Wartung und Überprüfung ist notwendig, um Ausfallzeiten zu vermeiden.

Als Hydraulik-Experten stehen wir Ihnen hierfür zur Verfügung.

Die Ursache lag bereits vor Inbetriebnahme vor

Bei der Inbetriebnahme und Konfiguration der Anlage müssen die Parameter passgenau aufeinander abgestimmt werden, um Ausfälle zu vermeiden.
Doch wird die Inbetriebnahme nicht durch fachlich-kompetente Spezialisten vorgenommen, sind Abweichungen vom Optimalzustand häufig der Fall. Die Verwendung des falschen Öls oder das Einfüllen von ungefilterter Hydraulik-Flüssigkeiten, sind dabei typische Fehltritte, die einen vorzeitigen Verschleiß oder einen Ausfall begünstigen. Vermeiden Sie dieses Ärgernis und sparen Sie Kosten und Zeit.

Der Fehler wird der falschen Komponente zugerechnet

Wenn der Anlagenausfall nicht von einem absoluten Spezialisten für Hydraulikanlagen in Augenschein genommen wird, kommt es häufig zu Verzögerungen bei der Instandsetzung, weil die eigentliche Fehlerquelle nicht entdeckt wird.

Bei einer überraschenden Anzahl der ausgefallenen Anlagen, die wir für unsere Kunden im Rahmen unseres 24 / 7 Notdienstes instandsetzen, wurde vom Kunden eine falsche Fehlerquelle als Ursache identifiziert.

So geht kostbare Zeit verloren.

WIR SIND GERNE FÜR SIE DA

Störungsfreier Betrieb mit Hydrauliksystemen und Service von Lippold

Liegt bei Ihrer Hydraulikanlage ein Ausfall vor oder planen Sie in Zukunft, eine individuelle Anlage für Ihren Betrieb fertigen zu lassen?

Die Hydraulik-Experten der Lippold Group stellen sicher, dass Ihre Ausfallzeit minimal ist und Ihr Unternehmen in kurzer Zeit wieder produziert.

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